VW-Spitzel-Affäre: Tod im brennenden Auto könnte Suizid gewesen ein

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VW-Spitzel-Affäre Tod im brennenden Auto könnte Suizid gewesen ein

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Am 10. August wurde in der Nähe von Wolfsburg in einem brennenden Auto eine Leiche gefunden. Nun liegen laut Staatsanwaltschaft Anhaltspunkte dafür vor, dass es sich um einen Suizid handeln könnte.

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Am 10. August wurde in Rottorf in der Nähe von Wolfsburg in einem brennenden Auto von der örtlichen Feuerwehr eine Leiche gefunden. Nun hat die DNA-Analyse des Toten bestätigt, dass es sich bei dem Verstorbenen um den Halter des Fahrzeugs handelt, wie die Staatsanwaltschaft Braunschweig auf Anfrage der WirtschaftsWoche mitteilte. „Es liegen nach dem derzeitigem Ermittlungsstand Anhaltspunkte dafür vor, dass es sich um einen Suizid handelt“, erklärte eine Sprecherin der Staatsanwaltschaft. Die Ermittlungen dahingehend seien jedoch noch nicht abgeschlossen.

Der Tote könnte ein VW-Mitarbeiter sein, der womöglich in die Affäre um bespitzelte Verhandlungen bei dem Autohersteller verwickelt war. Die Staatsanwaltschaft machte dazu jedoch keine Angaben. Es werde, so die Sprecherin „aktuell keine weiteren Angaben“ geben, „auch nicht zu dem Brandverfahren des Hauses (Anm: in dem der VW-Mitarbeiter wohnte und das durch Brandstiftung niederbrannte) und dem Abhörverfahren.“

Die WirtschaftsWoche berichtet in der Regel nicht über Suizide, außer sie erfahren durch die Umstände besondere Aufmerksamkeit. Grund dafür ist die hohe Nachahmerquote nach jeder Berichterstattung.
Wenn Sie sich selbst betroffen fühlen oder Angehörige betroffen sind, kontaktieren Sie bitte die Telefonseelsorge (www.telefonseelsorge.de). Unter der kostenlosen Hotline 0800-1110111 oder 0800-1110222 erhalten Sie Hilfe.

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