Vonovia: Die Sorgen des Imperators

0/50 Bewertungen

Ilhan Kellecioglu steht auf dem neuen Parkettboden seiner Wohnung im Stockholmer Vorort Husby und ärgert sich über den Glanz der frisch renovierten Bleibe. Um ihn herum ist es schick und schön, die Küche ist neu, das Badezimmer auch. Wäre da nur nicht der Preis. 7100 Kronen, rund 690 Euro, zahlt Kellecioglu monatlich für seine 46-Quadratmeter-Bleibe. „Das ist fast doppelt so viel wie in meiner alten Wohnung“, sagt er. Die sei zwar etwas kleiner und außerdem von Schimmel befallen gewesen, lag aber nur ein paar Straßen entfernt und hatte obendrein denselben Eigentümer wie die neue: das schwedische Unternehmen Hembla, das wiederum seit dem vergangenen Jahr dem deutschen Wohnungskonzern Vonovia gehört.

Kommentar hinterlassen

E-Mail Adresse wird nicht veröffentlicht.


*