Streit um Hongkong: China droht USA mit Gegenmaßnahmen im Fall von Sanktionen

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Streit um Hongkong China droht USA mit Gegenmaßnahmen im Fall von Sanktionen

Wegen der Niederschlagung pro-demokratischer Proteste setzen die USA China unter Druck. Das chinesische Regime will bei Sanktionen selbst handeln.

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China hat die USA davor gewarnt, internationale Finanzinstitute vor dem Hintergrund der Niederschlagung der pro-demokratischen Proteste in Hongkong mit Sanktionen zu belegen. China werde Gegenmaßnahmen ergreifen, sollten die USA darauf bestehen, den falschen Weg einzuschlagen, erklärte das chinesische Außenministerium am Donnerstag. Die USA sollten ihre Fehler korrigieren und aufhören sich einzumischen, sagte der Sprecher des Ministeriums, Zhao Lijian, in einem Pressebriefing in Peking.

Die USA hatten internationale Finanzinstitutionen davor gewarnt, mit Verantwortlichen für die Niederschlagung der pro-demokratischen Proteste in Hongkong Geschäfte zu machen. Es könnten schnell Sanktionen folgen. Politiker in den USA und in Großbritannien hatten die Banken HSBC und Standard Chartered kritisiert, sie hätten das umstrittene Sicherheitsgesetz Chinas unterstützt. Dieses war die Grundlage für die Niederschlagung der monatelangen Proteste in der Sonderverwaltungszone.

In einem Bericht, den Reuters am Mittwoch einsehen konnte, listet das US-Außenministerium zehn Personen auf – darunter die Hongkonger Regierungschefin Carrie Lam. Das Ministerium kündigt an, innerhalb von 60 Tagen werde es die Institutionen benennen, die finanzielle Transaktionen für eine dieser Personen abgewickelt hätten. Es könnten rasch Sanktionen folgen.

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