Millionenschweres Anlagedebakel: Skandalfirma PIM Gold offenbar pleite

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DPA

Begehrte Ware: Gold hat zuletzt wieder an Beliebtheit gewonnen, der Preis stieg in diesem Jahr – bei PIM Gold sind die Anleger aber offensichtlich an den falschen Anbieter geraten.

Der Skandal um den Goldhändler PIM Gold aus dem hessischen Heusenstamm erreicht die nächste Eskalationsstufe: Wie das „Handelsblatt“ berichtet, hat das Unternehmen Insolvenz beim Amtsgericht Offenbach beantragt. Auch der Vertriebsarm der PIM, die Premium Gold Deutschland (PGD), sei offenbar zahlungsunfähig, so die Zeitung.

Die Entscheidung über die Insolvenz der beiden Firmen werde für Anfang kommender Woche erwartet. Das Verfahren ziehe sich offenbar länger hin, weil das Amtsgericht noch Unterlagen nachgefordert habe. Eingereicht wurden die Anträge für PIM und PGD demnach bereits Anfang vergangener Woche. Ein Sprecher des Amtsgerichtes Offenbach wollte sich auf Anfrage der Zeitung nicht äußern. Die Strafverteidigerin von Firmenchef Mesut P. ließ eine Anfrage unbeantwortet.

Seit Wochen entwickelt sich um PIM Gold ein umfangreicher Anlageskandal. Rund 3,4 Tonnen Gold mit einem aktuellen Marktwert von etwa 150 Millionen Euro haben Tausende Anleger in den vergangenen zehn Jahren über die Firma erworben. Die Staatsanwaltschaft Darmstadt hat jedoch den Verdacht, dass ein großer Teil des Goldes gar nicht vorhanden ist – und die PIM-Verantwortlichen ein Schneeballsystem betrieben haben. Der Anwalt des Hauptverdächtigen Mesut P. wollte sich dazu bei einer Anfrage Mitte September nicht äußern.

Lesen Sie hier die vollständige Geschichte über den Anlageskandal um PIM Gold.

cr

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