Senator, HON, IO Co.: Das sind die besten Vielfliegerstatuskarten

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Senator, HON, IO Co. Das sind die besten Vielfliegerstatuskarten

Miles-&-More oder doch lieber Executive Club? Warum Vielfliegerstatuskarten auch in der Coronakrise begehrt sind und welcher Status die meisten Vorteile bringt, erklärt Alexander Koenig in seinem Gastbeitrag.

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Trotz Coronakrise erfreuen sich Vielfliegerstatuskarten großer Beliebtheit. Denn die inkludierten Statusvorteile wie Priority Check-in (ohne Warteschlangen), Fast Lane an den Sicherheitskontrollen, Lounge-Zugang, Priority Boarding und gegebenenfalls Upgrades oder freier Nebensitz machen schon in normalen Zeiten das Reisen deutlich komfortabler. Doch in der Coronakrise sind sie noch wertvoller geworden, denn was jetzt zählt, ist Social Distancing. Und Platz und Abstand sind im Reiseverkehr sonst leider ein knappes und teures Gut.

Wer immer in Business oder First Class unterwegs ist, genießt diese Vorteile als Bestandteil seines Tickets. Im Rahmen einer First-Class-&-More-Studie konnten wir dabei die zehn sichersten Flugprodukte aus einer Social-Distancing-Perspektive ermitteln. Doch gerade im innerdeutschen und innereuropäischen Verkehr ist der Aufpreis für die höhere Kabinenklasse oft erheblich. Dank Vielfliegerstatus kommt man aber bei vielen Airlines auch mit einem günstigen Economy-Class-Ticket zu diesen Vorteilen.

Doch Vielfliegerstatus ist nicht gleich Vielfliegerstatus. Die meisten Airlines bieten drei unterschiedliche Vielfliegerstatuslevels an. Während manche Statusvorteile wie Priority Check-in und Lounge-Zugang in allen Flugallianzen zu finden sind, gibt es bestimmte Vorteile wie zum Beispiel Familienkonto, reduzierte Preise für Prämienflüge oder Limousinenservice nur bei sehr wenigen Vielfliegerprogrammen. Über allem thronen dann noch die „Invitation Only“ (nur auf Einladung) Statuslevels, die ganz bestimmten Kunden vorbehalten sind.

Im Folgenden sollen die drei Vielfliegerstatusebenen anhand des Lufthansa-Miles-&-More-Programms im Vergleich zum British Airways Executive Club und Air France Flying Blue betrachtet werden. 

Der Einstieg in die Welt der Vielflieger

Im Lufthansa Miles-&-More-Programm startet alles mit dem Lufthansa Frequent-Traveller-Status. Diesen erreicht man mit 35.000 Statusmeilen oder 30 Flugsegmenten auf ausgewählten Partnerairlines in einem Kalenderjahr. Man kann dann am Business-Class-Schalter einchecken, ein zusätzliches Gepäckstück mitnehmen und als eine Person die Business Class Lounges der vollintegrierten Miles-&-More-Partner (Lufthansa, Austrian, Swiss, LOT, Luxair) nutzen. 

Im British Airways Executive Club sowie im Flying Blue Vielfliegerprogramm von Air France und KLM gibt es mit dem Bronze (Executive Club) bzw. Silver Status (Flying Blue) noch keinen kostenfreien Lounge-Zugang. Dafür beinhalten diese Statuslevels neben einem Punktebonus den Priority Check-in und das Priority Boarding auf der gesamten Allianzebene. Gerade bei SkyTeam (Flying Blue) erhält man über das so genannten SkyPriority-Konzept konsistent bei allen Mitgliedsairlines Vorrang am Check-in, an der Security und beim Boarding.

Das beliebteste Statuslevel bei Vielfliegern

Für den Lufthansa Senator-Status – das zweithöchste Statuslevels des Kranichs – muss man 100.000 Statusmeilen in einem Kalenderjahr erfliegen. Dafür erhält man als Senator dann auch zu zweit Zugang zu den edlen Senator Lounges sowie Star Alliance Gold-Lounges. Fast Lane an den Sicherheitskontrollen, Priority Boarding und kostenfreie Sitzplatzreservierungen sind ebenfalls inkludiert. Als ganz besondere Vorteile sind zwei Upgrade-E-Vouchers als auch der sogenannte Companion Award zu nennen, bei dem eine mitreisende Person nur 50 Prozent der regulär benötigten Meilen für ein Prämienticket zahlen muss.

Das Senator-Status Äquivalent bei British Airways heißt Silver Status und schließt ähnliche Vorteile ein mit Ausnahme der genannten „besonderen“ Vorteile. Bei Air France ist es der Gold Status, der ebenfalls ähnliche Vorteile bietet. Zusätzlich können auch Economy Comfort Sitze mit 50 Prozent Rabatt reserviert werden.

Der heilige Gral der Vielflieger

Seit seiner Einführung ist der Lufthansa HON Circle Status so etwas wie der heilige Gral der Vielflieger. Stolze 600.000 sogenannte HON-Circle-Meilen muss man ausschließlich in Business und First Class mit bestimmten Carriern in zwei Kalenderjahren einfliegen. Wenn man sich vor Augen hält, dass der Erdumfang 25.000 Meilen beträgt, eine gewaltige Herausforderung, wobei man in First Class inklusive des sogenannten Executive Bonus bis zu 3,25 Mal die geflogene Strecke als Gutschrift erhält. Doch das First-Class Netz-wird aufgrund von COVID-19 weiter ausgedünnt werden.

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