Private Equity: Beteiligungsfirmen investieren wegen der Coronakrise weniger

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Private Equity Beteiligungsfirmen investieren wegen der Coronakrise weniger

Die Investitionen von Private-Equity-Firmen gingen im Vergleich zum Vorjahr um gut 16 Prozent zurück. Es war das schwächste Halbjahr seit vier Jahren.

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Beteiligungsgesellschaften haben im ersten Halbjahr 2020 wegen der Corona-Krise weniger Geld in deutsche Unternehmen gesteckt. Die Investitionen von Privat-Equity-Firmen gingen im Vergleich zum Vorjahreszeitraum um gut 16 Prozent auf 5,7 Milliarden Euro zurück, wie der Bundesverband Deutscher Kapitalbeteiligungsgesellschaften (BVK) am Montag mitteilte.

Es war das schwächste erste Halbjahr seit vier Jahren. Lediglich die Wagniskapitalfinanzierungen für junge Firmen legten zu.

BVK-Vorständin Ulrike Hinrichs bezeichnete das Volumen trotz allem als „robust“. Das vergangene Jahr sei das mit Abstand investitionsstärkste Jahr gewesen. „Vor dem Hintergrund der Covid-19 Epidemie war klar, dass dieses Investitionsniveau nicht erreicht werden kann.“

Insgesamt finanzierten Beteiligungsfirmen in den ersten sechs Monaten rund 540 Unternehmen. Rund 360 davon erhielten 1,02 Milliarden Euro an Wagniskapital. „Ein Covid-19-Einbruch ist im Venture-Capital-Markt erfreulicherweise nicht zu beobachten“, sagte Hinrichs.

„Hier dürften auch die schnellen Maßnahmen der Bundesregierung über das Startup-Schutzschild geholfen haben.“ Im ersten Halbjahr 2019 wurden 867 Millionen Euro an Venture Capital investiert.

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