Öl: Sinkende Reserven stützen den Ölpreis

0/50 Bewertungen

Öl Sinkende Reserven stützen den Ölpreis

Die Entwicklung der Coronakrise belastet den Ölmarkt. Auftrieb erhielten die Ölpreise hingegen durch sinkende Lagerbestände an amerikanischen Rohöl.

  • Artikel teilen per:
  • Artikel teilen per:

Die Ölpreise sind am Mittwoch gestiegen. Im frühen Handel konnten sie aber nur einen kleinen Teil der deutlichen Verluste vom Vortag wieder wettmachen. Am Morgen kostete ein Barrel (159 Liter) der Nordseesorte Brent 44,69 US-Dollar. Das waren 19 Cent mehr als am Vortag. Der Preis für ein Fass der US-Ölsorte West Texas Intermediate legte um 13 Cent auf 41,74 Dollar zu.

Am Vortag hatte die Entwicklung der Coronakrise den Handel am Ölmarkt belastet. In der Spitze waren die Ölpreise am Dienstag im Tagesverlauf zeitweise jeweils etwa drei Prozent abgerutscht. Zuvor war bekannt geworden, dass die Zahl der Neuinfektionen weltweit weiter steigt und die Marke von 20 Millionen infizierten Menschen überschritten hatte.

Etwas Auftrieb erhielten die Ölpreise hingegen durch die Entwicklung der Ölreserven in den USA. Am Vorabend war bekannt geworden, dass der Interessenverband American Petroleum Institute in der vergangenen Wochen einen Rückgang der Lagerbestände an amerikanischem Rohöl um 4,01 Millionen Barrel verzeichnet hat. Sinkende Ölreserven stützen in der Regel die Ölpreise.

Im weiteren Tagesverlauf bleiben die US-Ölreserven im Fokus der Investoren am Ölmarkt. Am Nachmittag werden die offiziellen Lagerdaten der US-Regierung erwartet. Sie könnten für neue Impulse bei den Ölpreisen sorgen.

Hier geht es zur Seite mit dem Brent-Preis, hier zum WTI-Kurs.

Kommentar hinterlassen

E-Mail Adresse wird nicht veröffentlicht.


*