Öl: Aussicht auf US-Konjunkturhilfen treibt Ölpreis weiter an

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Öl Aussicht auf US-Konjunkturhilfen treibt Ölpreis weiter an

Aussichten auf weitere Corona-Hilfen in den USA und Anzeichen auf eine Nachfrageerholung in Asien sorgen für Rückenwind: Der Ölpreis legt weiter zu.

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Die Aussicht auf ein weiteres Corona-Hilfspaket in den USA und ein Anziehen der Nachfrage treibt den Ölpreis weiter nach oben. Die Sorte Brent aus der Nordsee verteuerte sich am Dienstag um ein Prozent auf 45,46 Dollar je Barrel (159 Liter). Der Preis für ein Fass US-Leichtöl WTI stieg um 1,6 Prozent auf 42,62 Dollar. „Eine Einigung zum Hilfspaket ist keine ausgemachte Sache, aber wenn es zu einem für beide Seiten akzeptablen Abkommen kommt, werden Aktien und Öl kurzfristig einen Schub erleben“, sagte Tamas Varga vom Ölmakler PVM.

US-Präsident Donald Trump twitterte, dass sich führende Demokraten mit ihm treffen wollten, um über wirtschaftliche Erleichterungen in der Coronakrise zu sprechen. Die Verhandlungen zwischen dem US-Präsidialamt und den Demokraten im Kongress waren am Freitag ohne Durchbruch zu Ende gegangen. Daraufhin hatte Trump weitere Hilfen per Erlass angeordnet.

Für Rückenwind sorgten auch Anzeichen für eine Erholung der Ölnachfrage in Asien. Der Chef des saudi-arabischen Ölkonzerns Aramco, Amin Nasser, hatte zuletzt von einer wieder anziehenden Nachfrage vor allem in China berichtet. Die Industrie der weltweit zweitgrößten Volkswirtschaft ist auf Erholungskurs.

Energiekonzerne haben damit begonnen, Millionen Fässer Öl wieder aus den Notvorräten der US-Regierung zu holen, wie aus Angaben des Energieministeriums hervorgeht. Die Energiefirmen hatten die Lager gemietet, um die Ölschwemme infolge des Nachfrageeinbruchs in der Coronakrise zu bewältigen.

Hier geht es zur Seite mit dem Brent-Preis, hier zum WTI-Kurs.

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