Nikkei, Topix und Co: Rückschläge bei Corona-Forschung drücken Asia-Börsen

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Nikkei, Topix und Co Rückschläge bei Corona-Forschung drücken Asia-Börsen

Nach Johnson & Johnson hat ein weitere US-Pharmahersteller seine klinische Studie ausgesetzt. Der Topix-Index rutscht daraufhin 0,5 Prozent ins Minus.

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Rückschläge bei der Impfstoffentwicklung und bei Behandlungsmethoden gegen das Coronavirus drücken am Mittwoch die Kauflaune der asiatischen Anleger. Wegen einer ungeklärten Erkrankung eines Probanden musste der US-Konzern Johnson & Johnson (J&J) die Tests für einen Corona-Impfstoff aussetzen. Auch der US-Pharmahersteller Eli Lilly unterbrach wegen Sicherheitsbedenken die klinische Studie einer experimentellen Antikörper-Therapie gegen das Virus.

J&J-Aktien verloren 2,3 Prozent, während Eli Lilly fast drei Prozent einbüßte. „Das verdeutlicht nur, dass ein Impfstoffs länger dauern kann, als es der Markt erwartet“, sagte CommSec-Marktanalyst Tom Piotrowski in Sydney.

Die Börse in Tokio hat sich zunächst schwächer gezeigt. Der 225 Werte umfassende Nikkei-Index lag im Verlauf 0,1 Prozent tiefer bei 23.589 Punkten. Der breiter gefasste Topix-Index sank um 0,5 Prozent und lag bei 1641 Punkten.

Die Börse in Shanghai lag 0,4 Prozent im Minus. Der Index der wichtigsten Unternehmen in Shanghai und Shenzen verlor 0,4 Prozent. Der MSCI-Index für asiatische Aktien außerhalb Japans stieg um 0,1 Prozent.

Im asiatischen Devisenhandel verlor der Dollar 0,1 Prozent auf 105,38 Yen und gab 0,1 Prozent auf 6,7412 Yuan nach. Zur Schweizer Währung notierte er kaum verändert bei 0,9147 Franken. Parallel dazu blieb der Euro fast unverändert bei 1,1742 Dollar und notierte kaum verändert bei 1,0742 Franken. Das Pfund Sterling stagnierte bei 1,2936 Dollar.

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