Nikkei, Topix und Co.: Asiatische Börsen zeigen sich uneinheitlich

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Nikkei, Topix und Co. Asiatische Börsen zeigen sich uneinheitlich

US-Präsident Donald Trump will die US-Wirtschaft von der chinesischen entkoppeln – vor allem im Technologiebereich. Die Anleger reagieren verunsichert.

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Bei den asiatische Aktienmärkten hat die japanische Börse am Dienstag nach einem leichten Minus zum Wochenstart wieder Fuß gefasst, die Börse in Shanghai rutschte weiter ab. US-Präsident Donald Trump verschärfte seinen Ton gegenüber China, indem er erneut die Idee der Entkopplung der US- und der chinesischen Wirtschaft auf den Tisch legte. Insbesondere Technologieanbieter sind Trump ein Dorn im Auge.

„Diese Tech-Aktien wurden teuer, so dass ich ihren jüngsten Rückgang als gesunde Korrektur ansehen würde“, sagte Masahiro Ichikawa, Senior-Stratege bei Sumitomo Mitsui DS Asset Management am Dienstag. Bei den Anlegern bestehen zudem Zweifel, dass politischen Entscheidungsträger in den USA möglicherweise nicht bereit sind, die massiven Impulse zu setzen, die sie sich erhofft hatten. „Die Märkte sind möglicherweise zu weit gegangen, um zu erwarten, dass die Federal Reserve in diesem Monat weitere Lockerungsschritte ankündigt“, sagte Masahiko Loo, Portfoliomanager bei AllianceBernstein.

Der 225 Werte umfassende Nikkei-Index lag im Verlauf 0,5 Prozent höher bei 23.211 Punkten, obwohl Regierungsdaten einen Rekordrückgang des japanischen Bruttoinlandprodukts infolge der Coronavirus-Pandemie belegten. Der breiter gefasste Topix-Index stieg um 0,1 Prozent und lag bei 1612 Punkten.

Die Börse in Shanghai lag 0,3 Prozent im Minus. Der Index der wichtigsten Unternehmen in Shanghai und Shenzen verlor 0,4 Prozent. Der MSCI-Index für asiatische Aktien außerhalb Japans fiel um 0,2 Prozent.

Im asiatischen Devisenhandel blieb der Dollar fast unverändert bei 106,28 Yen und legte 0,1 Prozent auf 6,8355 Yuan zu. Zur Schweizer Währung notierte er 0,2 Prozent höher bei 0,9174 Franken. Parallel dazu fiel der Euro um 0,1 Prozent auf 1,1810 Dollar und zog um 0,2 Prozent auf 1,0838 Franken an. Das Pfund Sterling verlor 0,1 Prozent auf 1,3148 Dollar.

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