Nikkei, Topix & Co: Impfstoffhoffnungen und Gespräche zwischen USA und China beflügeln Börsen in Asien

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Nikkei, Topix & Co Impfstoffhoffnungen und Gespräche zwischen USA und China beflügeln Börsen in Asien

Die asiatischen Aktienmärkten starten mit Gewinnen. Grund ist unter anderem die Wideraufnahme der Gespräche über das Handelsabkommen zwischen den USA und China.

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Die asiatischen Aktienmärkte haben sich am Dienstag nach einer von Impfstoffhoffnungen getriebenen Rally an der Wall Street zunächst stärker gezeigt. Weltweit reagierten die Märkte positiv auf die Ankündigung des US-Präsidenten Donald Trump, dass die US-Aufsichtsbehörde FDA die Verwendung von Blutplasma genesener Covid-19-Patienten als Behandlungsmethode zugelassen haben.

Die US-Regierung erwäge laut einem Bericht der Zeitung „Financial Times“, die Zulassung eines experimentellen Impfstoffs von AstraZeneca zu beschleunigen. Der führende US-Experte für Infektionskrankheiten, Anthony Fauci, erklärte dazu gegenüber der Nachrichtenagentur Reuters, dass eine vorschnelle Zulassung von Impfstoffen die Studien anderer erfolgsversprechender Kandidaten untergraben könnte.

Der 225 Werte umfassende Nikkei-Index lag im Verlauf 1,3 Prozent höher bei 23.290 Punkten. Der breiter gefasste Topix-Index stieg um 1,4 Prozent und lag bei 1629 Punkten.

Die Börse in Shanghai lag unverändert. Der Index der wichtigsten Unternehmen in Shanghai und Shenzen trat auf der Stelle. Der MSCI-Index für asiatische Aktien außerhalb Japans stieg um 1,4 Prozent.

Der Optimismus der asiatischen Anleger wurde durch die Wideraufnahme der Gespräche über das Handelsabkommen zwischen den USA und China weiter angetrieben. Hochrangige Handelsvertreter hätten konstruktive Gespräche über die Zukunft des Phase-1-Handelsabkommens geführt, teilte das US-Handelsministerium mit.

Im asiatischen Devisenhandel verlor der Dollar 0,1 Prozent auf 105,91 Yen und gab 0,2 Prozent auf 6,9076 Yuan nach. Zur Schweizer Währung notierte er 0,1 Prozent niedriger bei 0,9110 Franken. Parallel dazu stieg der Euro um 0,1 Prozent auf 1,1802 Dollar und notierte kaum verändert bei 1,0751 Franken. Das Pfund Sterling gewann 0,2 Prozent auf 1,3082 Dollar.

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