Newsletter „Recht & Steuern“: Steuern sparen bei Mitarbeiterbeteiligungen

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Newsletter „Recht & Steuern“ Steuern sparen bei Mitarbeiterbeteiligungen

Die Bundesregierung will die Steuerregeln für Start-ups, die ihre Mitarbeiter am Unternehmen beteiligen, verbessern. Wie Arbeitnehmer schon jetzt ihre Steuerlast bei Beteiligungen senken können.

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Im 130 Milliarden Euro starken Konjunkturpaket der Bundesregierung gehen kleinere Maßnahmen schnell unter. Dazu gehören auch die 100 Millionen Euro an Steuererleichterungen, die der Bund für Mitarbeiterbeteiligungen eingeplant hat. So soll unter anderem der jährliche Steuerfreibetrag für Einlagen der Mitarbeiter bei ihren Unternehmen von 360 auf 720 Euro verdoppelt werden. Das wäre aber immer noch deutlich weniger als die 3000 Euro Freibetrag in Österreich.

Junge Unternehmen klagen bisher über nachteilige Steuerregeln für ihre Optionsprogramme. Mit den Optionen können Mitarbeiter statt normalem Lohn Unternehmensanteile erwerben. Problematisch für die Start-ups ist, dass sie diese Optionen bislang schon in einer frühen Wachstumsphase versteuern müssen, in der noch gar kein Geld für den Anteilskauf fließt und Liquidität auch sonst knapp ist. Auch an der Stelle will die große Koalition nachbessern.

Gerade die Beteiligung am Unternehmen ist für begehrte Fach- und Führungskräfte, ein wichtiges Kriterium, sich für einen Arbeitgeber zu entscheiden. Ohne attraktive steuerliche Bedingungen für die Beteiligung von Arbeitnehmern in Deutschland, könnte Fachpersonal ins Ausland abwandern, weil es dort mehr Steuervorteile gibt.

Das bisher größte Hindernis in Deutschland ist, dass Mitarbeiter den geldwerten Vorteil einer Beteiligung am Unternehmen sofort versteuern müssen. Im Fachjargon heißt das Zuflussprinzip. Attraktiver wäre es, die Beteiligungen erst zu besteuern, wenn die Arbeitnehmer das Unternehmen verlassen. So eine Regelung würde das Ziel unterstützen, Beschäftigte langfristig an den Betrieb zu binden. Noch allerdings gelten die alten Steuerregeln und die bisherige Rechtsprechung des Bundesfinanzhofs.

Je nachdem wie die Mitarbeiterbeteiligung konstruiert ist, wird sie unterschiedlich besteuert. Die wichtigsten Regeln dazu lesen Sie im aktuellen Newsletter „Recht & Steuern“ der WirtschaftsWoche. Vier Wochen können Sie den Newsletter kostenlos testen. Im Anschluss kostet er 7,90 Euro monatlich. Eine Investition, die Sie schnell wieder reinholen, wenn auch nur ein Tipp für Sie umsetzbar ist. Und es werden mehr sein – da sind wir sicher. Hier können Sie den Newsletter abonnieren: wiwo.de/recht

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