Newsletter Recht & Steuern: Steuerfrei mehr fürs Arbeiten bekommen

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Newsletter Recht & Steuern Steuerfrei mehr fürs Arbeiten bekommen

Je mehr Arbeitnehmer verdienen, desto höher ist ihr persönlicher Steuersatz. Es gibt allerdings steuerfreie Extras, die der Arbeitgeber spendieren kann. Davon profitieren oft beide Seiten.

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Ein Viertel der Deutschen fährt wegen Corona häufiger Fahrrad, zeigt eine Studie des Bundesverkehrsministeriums. Damit Beschäftigte infektionsfrei zum Arbeitsplatz kommen, spendieren einige Arbeitgeber ihnen ein Dienstfahrrad. Dieser finanzielle Zuschuss ist meist steuerfrei, wenn er zusätzlich zum bisherigen Lohn gewährt wird – anders als eine normale Gehaltserhöhung.

Denn das Dienstfahrrad gehört zu den betrieblichen Zusatzleistungen, die nicht als geldwerter Vorteil zu versteuern sind. Das unterscheidet es vom privat genutzten Dienstwagen. Der ursprünglich bis Ende 2021 befristete Vorteil fürs Dienstfahrrad ist mittlerweile bis Ende 2030 verlängert worden.

Viele Arbeitgeber nutzen diese und andere steuerfreie Zusatzleistungen, um ihren Mitarbeitern ein Extra zu gönnen, ohne dass das Finanzamt einen Großteil davon kassiert. Oft müssen dabei auch keine Sozialabgaben gezahlt werden, sodass die Gehaltserhöhung teils komplett ankommt. Davon profitiert neben dem Arbeitnehmer auch der Arbeitgeber, der dann seinen Anteil an den Sozialabgaben ebenfalls spart.

Diese günstigen Regeln gelten allerdings nur bei Leistungen, die der Staat für förderwürdig hält. Dazu zählen unter anderem Zuschüsse zu Kinderbetreuungskosten von Arbeitnehmern mit Familie. Unter bestimmten Bedingungen sind diese Zuschüsse unbegrenzt steuerfrei. In anderen Fällen gelten Obergrenzen. Mehr zu den genauen Regeln erfahren Sie im aktuellen Newsletter Recht & Steuern der WirtschaftsWoche.

Darüber hinaus gibt es für Arbeitgeber weitere Optionen für steuerfreie Leistungen, beispielsweise Mitarbeiterrabatte auf eigene Produkte oder Gutscheine für Sachleistungen. Oft wissen die Beschäftigten gar nicht, dass es solche steuerfreien Extras gibt. Es lohnt sich daher, beim Arbeitgeber nachzufragen.

Weitere geldwerte Tipps finden Sie im aktuellen Newsletter Recht & Steuern der WirtschaftsWoche. Vier Wochen können Sie den Newsletter kostenlos testen. Im Anschluss kostet er 7,90 Euro monatlich. Eine Investition, die Sie schnell wieder reinholen, wenn auch nur ein Tipp für Sie umsetzbar ist. Und es werden mehr sein – da sind wir sicher.

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