Munich Re und Co. : Rückversicherer verzeichnen 10 Milliarden Euro Verlust

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Munich Re und Co. Rückversicherer verzeichnen 10 Milliarden Euro Verlust

Die Pandemie verursacht für Rückversicherer gewaltige Kosten. Die Belastungen stammen unter anderem aus Veranstaltungsabsagen und Betriebsunterbrechungen.

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Die weltweit 20 größten Rückversicherer haben im bisherigen Jahresverlauf umgerechnet rund 10 Milliarden Euro an Schäden berichtet, die im Zusammenhang mit der Coronakrise stehen. Das geht aus einer Erhebung hervor, die die Ratingagentur S&P Global Ratings am Dienstag veröffentlicht hat.

Allein bei Munich Re, nach Swiss Re der zweitgrößte Rückversicherer der Welt, beliefen sich die Verluste in den ersten beiden Quartalen auf 1,5 Milliarden Euro. Zu Beginn dieser Woche signalisierte das Unternehmen aus München allerdings, dass sich die Schadensentwicklung aus der Pandemie im dritten Quartal „verlangsamt“ habe.

Bei den 10 Milliarden Euro handelt es sich laut S&P unter anderem um Belastungen aus Veranstaltungsabsagen, Betriebsunterbrechungen und Reiseversicherungen. „Wir glauben, dass zusätzliche direkte und indirekte Covid-19-bezogene Verluste in den nächsten Quartalen auftreten könnten“, schrieb die Ratingagentur.

S&P betonte, dass die Kapitalisierung der Branche weiterhin robust sei. Die Unternehmen würden von Kapitalerhöhungen in diesem Jahr sowie der Erholung der Märkte seit März profitieren.

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