Medizintechnik-Hersteller Atmos: Lebensretter bei Corona und Krebs

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Bei Innovationen muss sich der Medizintechnik-Hersteller Atmos aus dem Schwarzwald nicht hinter großen Konkurrenten verstecken. Die Absaugsysteme von Atmos haben schon etlichen künstlich beatmeten Corona-Patienten geholfen.

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Als im Frühjahr überall in Deutschland Betriebe ihre Mitarbeiter nach Hause schickten und Kurzarbeit beantragten, machte Frank Greiser das genaue Gegenteil. „Wir haben die Produktion hochgefahren“, sagt er.

Greiser, 38 Jahre, hellblauer Anzug, ist Geschäftsführer der Atmos Medizintechnik. Er ist der Typ Chef, der beim Rundgang durch den Betrieb die Monteure mit Namen grüßt. Hier, im gemütlichen Lenzkirch im Hochschwarzwald, brachte das Coronavirus einen Nachfrageboom. Denn medizinische Absaugsysteme wie Atmos sie herstellt, können bei einer Corona-Erkrankung das Leben von Patienten retten.

Auf das „drei- bis fünffache“ des Üblichen ließ Greiser die Produktion hochfahren. Im Schichtbetrieb produzierten die Mitarbeiter die Geräte, die bei künstlich beatmeten Patienten Flüssigkeit aus der Lunge saugen.

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