KWS: Netter als Bayer

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An die Beileidsbekundungen erinnert sich Hagen Duenbostel noch gut. Damals, vor etwa fünf Jahren, fragten ihn Analysten und Investoren, wie lange es KWS noch geben würde. Es war die Zeit, als sich die Großen der Branche zusammenschlossen: Bayer und Monsanto, Dow Chemical und DuPont, Syngenta und Chemchina. Die Milliardenkonglomerate offerierten Landwirten Rundum-sorglos-Pakete: Pflanzenschutz, Saatgut, GPS-unterstützte Feldüberwachung – alles aus einer Hand. KWS, der Mittelständler aus dem niedersächsischen Einbeck, drohte an den Rand gedrückt zu werden.

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