Harter Schwede: Die Lösung für Thyssenkrupps Problem könnte in Schweden liegen

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Es kommt nicht alle Tage vor, dass der schwedische Regierungschef Stefan Löfven, seine Umweltministerin und drei Konzernchefs den Weg von Stockholm in eine 900 Kilometer entfernte Kleinstadt am Bottnischen Meeresbusen auf sich nehmen. Aber in der Küstenstadt Luleå, hoch im Norden, nicht mehr weit weg von Finnland, entsteht Zukunft. Das Unternehmen SSAB weihte hier Ende August eine Testanlage ein, die Stahl umweltfreundlich herstellt: angeheizt mit grünem Wasserstoff, nicht mit klimaschädlicher Kokskohle. „Das hier,“ sagt SSAB-Chef Martin Lindqvist bei tief stehender Sonne im Spätsommerwind, „ist eine einzigartige Anlage, die es nirgends sonst auf der Welt gibt.“ Löfven nickt. Politprominenz mag Superlative, vor allem, wenn sich ein heimischer Wettbewerber in der Poleposition wähnt. Vor vier Jahren habe SSAB das Projekt initiiert, schwärmt Lindqvist: vor allen anderen.

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