Goldproduktion: Der perfekte Kreislauf für den Rohstoff Gold

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Heute arbeitet die Feinpoliererin an Schmuckstücken mit 148 Gramm Gold. So steht es auf dem Zettel, den sie am Morgen bekommen hat. Einem Ring etwa, acht Gramm Gold, fehlt noch der Glanz. Vor der Mitarbeiterin der Schmuckmanufaktur Wellendorf auf dem Tisch liegen Pasten, Bürsten und feine Werkzeuge, mit denen sie den Ring poliert, bis jede Unebenheit verschwunden ist, alles unter einer Dunsthaube. „Sonst wäre hier alles voller Staub“, sagt die Feinpoliererin.

Seit vier Generationen fertigt Wellendorff in Pforzheim Goldschmuck, nur 18 Karat, sprich: in allerhöchster Qualität. Nun sitzen 18-karätige Goldpartikel in den Filtern der Dunstabzugshaube, genauso wie in den Putzlappen oder dem Schmutzwasser der Reinigungstrupps. Wellendorff sammelt all die Utensilien und bringt Ladungen davon zu Scheideanstalten, um jedes Milligramm zurückzugewinnen. „Es gibt niemanden, der Gold verschwendet“, sagt Produktionschef Georg Wellendorff.

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