GEW-Vorsitzende: „100 Tablets für 1000 Schüler. Wie sollen wir damit digital unterrichten?“

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WirtschaftsWoche: Frau Tepe, in Mecklenburg-Vorpommern mussten wegen Corona bereits zwei Schulen wieder schließen – ein Szenario, das nach dem Ferienende auch anderswo droht und an den Lockdown im März erinnert. Damals hat die Mehrheit der Kinder weniger als ein Mal pro Woche Online-Unterricht gehabt, wie eine gerade veröffentlichte Ifo-Studie zeigt. Wollen ihre Kolleginnen und Kollegen keinen digitalen Unterricht machen – oder können Sie es einfach nicht?
Marlis Tepe: Die Schließung im März von einem auf den anderen Tag hat die Schulen völlig überrumpelt. An meiner Schule in Schleswig-Holstein gab es am Freitagnachmittag die Nachricht, dass die Schule ab Montag zu ist. Da blieb überhaupt keine Zeit, sich darauf einzustellen, weshalb wohl die die Lehrkräfte anfangs überwiegend recht ratlos waren, wie es nun weitergeht.

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