Fraser Perring: „Ich kann einen verdammten Batzen Geld verzocken“

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Shortseller Fraser Perring über seine Attacken auf Grenke und Wirecard – und Gemeinsamkeiten zwischen Sozialarbeitern und Leerverkäufern.

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Fraser Perring, 46, ist spätestens mit der Insolvenz von Wirecard in diesem Sommer zu einem Promi der globalen Finanzmärkte geworden. Der Brite steuert Viceroy Research, das selbst ernannte Analysehaus sitzt in Delaware in den USA.

WirtschaftsWoche: Herr Perring, Sie haben schon beim Möbelhändler Steinhoff und bei Wirecard auf fallende Kurse gesetzt, jetzt sind Sie bei Grenke aktiv. Wie viel Geld haben Sie durch den Kurssturz verdient?
Fraser Perring: Ich kann nur Geld verdienen, wenn ich meine Positionen schließe, aber bei Grenke ist das noch nicht der Fall.

Sie erwarten, dass der Kurs weiter fällt?
Ja, daran habe ich keinen Zweifel.

Selbst viele Deutsche kennen Grenke nicht. Wie sind Sie als Brite auf den Konzern gekommen?
Ich habe einen Freund, der Ärger mit Grenke hat und ein Gerichtsverfahren gegen sie ausfechten muss. Er hatte mir davon zu Jahresanfang erzählt. Dann haben wir angefangen, zu recherchieren.

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