Dow Jones, Nasdaq, S&P 500: Schwache Arbeitsmarktdaten setzen Wall Street zu – Ökostrom-Anbieter verbuchen Kurssprünge

0/50 Bewertungen

Dow Jones, Nasdaq, S&P 500 Schwache Arbeitsmarktdaten setzen Wall Street zu – Ökostrom-Anbieter verbuchen Kurssprünge

Die US-Börsen setzen an die Vortagsverluste an. Die Aktien von zwei Ökostrom-Spezialisten allerdings legen stark zu – um bis zu 340 Prozent.

  • Artikel teilen per:
  • Artikel teilen per:

Steigende Corona-Infektionszahlen und die nahende US-Präsidentschaftswahl verunsichern US-Anleger. Daher müsse in den kommenden Tagen mit weiteren Verlusten gerechnet werden, warnte Peter Cardillo, Chef-Volkswirt des Vermögensberaters Spartan. Die Leitindizes Dow Jones, Nasdaq und S&P 500 fielen zur Eröffnung am Donnerstag jeweils ein knappes Prozent.

Auf die Stimmung schlug Investoren unter anderem der überraschende Anstieg der wöchentlichen Erstanträge auf US-Arbeitslosenunterstützung. Der Weg der Wirtschaft aus der Virus-Krise werde lang und kurvenreich, sagte Neil Wilson, Chef-Analyst des Online-Brokers Markets.com. Gleichzeitig scheine wegen des parteipolitischen Tauziehens um die Neubesetzung eines vakanten Postens im Obersten Gerichtshof der USA das dringend benötigte weitere Konjunkturpaket vom Tisch zu seien.

Einzelwerte im Fokus

Accenture:Bei den Aktienwerten gehörte Accenture mit einem Kursminus von gut sechs Prozent zu den Verlierern. Das Quartalsergebnis der Unternehmensberatung habe mit 1,70 Dollar je Aktie die Markterwartungen verfehlt, schrieb Analyst Bryan Bergin vom Vermögensverwalter Cowen. Auch der Ausblick enttäusche. Accenture erwartet im laufenden Quartal einen Umsatz von 11,2 bis 11,6 Milliarden Dollar.

Sunworks/Polar Power: Die Titel von Sunworks und Polar Power verbuchten dagegen Kurssprünge von bis zu 340 Prozent. Die beiden Ökostrom-Spezialisten profitierten von den Plänen des US-Bundesstaates Kalifornien, ab 2035 den Verkauf von Benzin- und Diesel-Fahrzeugen zu verbieten.

Mehr: Deutschland spielt bei Börsengängen nur in der dritten Liga, kommentiert Handelsblatt-Redakteur Peter Köhler.

Kommentar hinterlassen

E-Mail Adresse wird nicht veröffentlicht.


*