Dow Jones, Nasdaq, S&P 500: Hoffnung auf zusätzliche Konjunkturhilfen stützt die US-Börsen

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Dow Jones, Nasdaq, S&P 500 Hoffnung auf zusätzliche Konjunkturhilfen stützt die US-Börsen

Anleger blenden die politischen Spannungen zwischen den USA und China aus und kaufen weiter zu. Doch Verlierer gibt es auch.

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Hoffnungen auf zusätzliche Konjunkturhilfen zur Überwindung der Coronavirus-Folgen geben den US-Börsen Auftrieb. Die Leitindizes Dow Jones und S&P 500 stiegen zur Eröffnung am Dienstag um bis zu 1,3 Prozent. Letzterer näherte sich dabei bis auf etwa 15 Zähler seinem Rekordhoch von 3393,52 Stellen vom Februar.

Tech-Werte, die in der Hochphase der Coronakrise besonders gefragt waren, standen dagegen auf der Verkaufsliste. Der technologielastige Nasdaq gab rund ein Prozent auf 10.864 Punkte nach.

Investoren setzten darauf, dass US-Präsident Donald Trump und der Kongress ihre Differenzen über weitere Hilfen für die unter der Virus-Krise leidende US-Wirtschaft rasch beilegen, sagte Portfoliomanager Paul Nolte vom Vermögensverwalter Kingsview. Die politischen Spannungen mit China und die anhaltend hohen Coronavirus-Infektionszahlen blendeten sie dagegen aus, warf Andrea Cicione, Chef-Anlagestratege des Research-Hauses TS Lombard, ein.

Spekulationen auf frischen Wind für die US-Konjunktur gaben unter anderem den Finanzwerten Auftrieb. Die Aktien von Bank of America, Citigroup, JPMorgan & Co. stiegen um bis zu 3,5 Prozent.

Gefragt waren auch die Titel von Royal Caribbean, die sich um mehr als sieben Prozent verteuerten. Der Kreuzfahrt-Betreiber denkt im Rahmen eines neuen Sicherheitskonzepts über Corona-Tests für Passagiere nach, sobald die Schiffe frühestens Ende Oktober wieder auslaufen. Die Titel der Rivalen Carnival und Norwegian gewannen bis zu neun Prozent.

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