Dow Jones, Nasdaq, S&P 500: Dow Jones notiert nach Trumps Corona-Hilfserlass im Plus

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Dow Jones, Nasdaq, S&P 500 Dow Jones notiert nach Trumps Corona-Hilfserlass im Plus

US-Präsident Donald Trump ordnet per Erlass Hilfen unter anderem für Arbeitslose und Studenten an. Börsianer nehmen das überwiegend positiv auf.

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Nach der Anordnung von Corona-Hilfen durch US-Präsident Donald Trump sind die US-Börsen fester in den Handel gestartet. Der Dow-Jones-Index der Standardwerte eröffnete am Montag 0,8 Prozent fester bei 27.643 Punkten. Der breiter gefasste S&P 500 legte 0,2 Prozent zu auf 3358 Zähler. Der Index der Technologiebörse Nasdaq gewann zunächst leicht, drehte dann aber ins Minus und notierte 0,5 Prozent tiefer.

US-Präsident Donald Trump ordnete per Erlass Hilfen unter anderem für Arbeitslose und Studenten an, nachdem die Gespräche zwischen dem Präsidialamt und dem Kongress ergebnislos zu Ende gegangen waren. Finanzminister Steven Mnuchin und die Vorsitzende des Repräsentantenhauses Nancy Pelosi zeigten sich offen für weitere Verhandlungen.

In den vergangenen Monaten hätten die Kursanstiege bei den Tech-Werten die Märkte in die Höhe getrieben, sagte Tim Chubb, Chefinvestor bei West Chester. „Für mich geht es jetzt um Corona-Hilfen als Katalysator für die Märkte.“

Blick auf die Einzelwerte

Kodak: Die Aktien von Eastman Kodak brachen um 40 Prozent ein. Vor einigen Tagen hatte der Foto-Ausrüster die Zusage für einen Kredit in Höhe von 765 Millionen Dollar erhalten, um das Pharmageschäft auszubauen. Doch nun wurden Vorwürfe des Fehlverhaltens laut, und die zuständige Behörde legte das Geschäft auf Eis. Die Kodak-Aktien waren nach der Kreditzusage um mehr als 1000 Prozent nach oben geschnellt. Davon hatten Spitzenmanager profitiert, die zum Teil erst am Vortag Aktienoptionen erhalten hatten.

Simon Property: Ein Medienbericht über eine geplante Zusammenarbeit mit Amazon gab Simon Property Auftrieb. Die Aktien der amerikanischen Immobilienfirma legten 4,5 Prozent zu. Das Unternehmen will dem „Wall Street Journal“ zufolge einige frühere Kaufhäuser in Logistik-Zentren für den Online-Händler umbauen.

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