Deutsche Rüstungstechnik: Im Visier der chinesischen Wettrüster

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An einem Februartag dieses Jahres erspäht ein P-8-Aufklärungsflugzeug der US-Navy einige Hundert Kilometer westlich der Pazifikinsel Guam ein Schiff. Die auf den grauen Bug gemalte Nummer 161 weist es als chinesischen Zerstörer aus. Da schlagen die Systeme im Flugzeug Alarm. Die Sensoren erkennen, dass der Jet von einem fürs menschliche Auge unsichtbaren Laserstrahl getroffen wird. Der Strahl richtet aufgrund seiner geringen Energie keinen Schaden an. Die US-Pazifikflotte stuft ihn später dennoch als Waffe ein.

Der Vorfall war nicht allein für das US-Aufklärungsflugzeug ein Warnsignal, sondern für Militärs der gesamten westlichen Welt. Belegte er doch, mit welch modernen Waffen China seine Volksbefreiungsarmee derzeit aufrüstet. Spätestens 2049, im Jahr des 100-jährigen Bestehens der Volksrepublik, will das Land die Vereinigten Staaten als dominierende Militärmacht der Welt abgelöst haben. Um diesen zentralen Teil des „chinesischen Traums“ zu erreichen, so zeigt sich derzeit immer deutlicher, ist die Führung in Peking zu fast allem bereit.

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