Denkfabrik: Boombremse Lukaschenko

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Der Autor dieses Gastbeitrags ist Anders Åslund, schwedischer Ökonom und Experte für die Transformation von Zentralverwaltungswirtschaften. Er arbeitet für den Thinktank Atlantic Council in Washington.

Nach dem Wahlbetrug vom 9. August könnte die autoritäre Herrschaft des belarussischen Präsidenten Alexander Lukaschenko bald enden. Die Frage ist nur: Was käme danach – auch ökonomisch?

Die weißrussische Wirtschaft ist staatlich dominiert und stagniert seit 2012. Im Mittelpunkt steht die Schwerindustrie, in der große Staatsunternehmen den Ton angeben. Die fünf wichtigsten – das Kaliunternehmen Belaruskali, die beiden größten Ölraffinerien, das Minsker Traktorenwerk und das Minsker Automobilwerk – sind subventioniert und ineffizient, die Wirtschaft insgesamt ist stark reguliert.

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