Demokratiebewegung: Mehr als 20.000 Regierungskritiker protestieren in Bangkok

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Demokratiebewegung Mehr als 20.000 Regierungskritiker protestieren in Bangkok

Trotz Versammlungsverbots haben wieder Tausende auf den Straßen Bangkoks demonstriert. Die Teilnehmer fordern Neuwahlen und den Rücktritt der Regierung.

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In Bangkok hat es erneut große Proteste gegen die Regierung von Ministerpräsident Prayut Chan-o-cha gegeben. Rund 23.000 Menschen demonstrierten am Samstag trotz eines Versammlungsverbots an verschiedenen Orten der Stadt, wie die thailändische Polizei mitteilte. Die Demonstrationen seien ohne Zwischenfälle verlaufen. Die Polizei griff demnach nicht ein.

Die Regierung hatte zuletzt nach einer Großdemonstration in Bangkok, bei der die Teilnehmer am Mittwoch zum Regierungssitz marschiert waren und dort kampiert hatten, Zusammenkünfte von mehr als fünf Personen verboten und mehrere Straßen sperren lassen. Dennoch waren in den folgenden Tagen wieder Tausende Menschen auf die Straßen gegangen.

In dem südostasiatischen Land gibt es seit Monaten Massendemonstrationen. Die Teilnehmer fordern den Rücktritt des Regierungschefs, eine Neuwahl und umfassende Reformen. General Chan-o-cha ist seit einem Putsch des Militärs 2014 an der Macht. Die Demokratiebewegung fordert auch ein Ende der Einschüchterung von Bürgern und politischen Gegnern.

Es geht aber auch um die Rolle der Monarchie und ein strenges Gesetz, das bis zu 15 Jahre Haft für Majestätsbeleidigung vorsieht. Das Thema war in dem südostasiatischen Land lange ein Tabu. König Maha Vajiralongkorn, der die meiste Zeit in Bayern lebt, ist derzeit in Bangkok. Er nahm während der Demonstration am Mittwoch an einer Zeremonie teil. Das Königshaus hat in Thailand aber weiterhin viele Anhänger.

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