Börse: Dax hält sich in Rekordnähe

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Dax-Kurve: Die US-Berichtssaison startet, Anleger halten sich am Dienstag zunächst bedeckt.

Der Dax Börsen-Chart zeigen dürfte am Dienstag leicht zulegen und damit in Schlagdistanz zu einem Rekordhoch bleiben. Gegen 8 Uhr berechneten Händler den deutschen Leitindex zum Start etwa 0,12 Prozent fester bei 13.468 Punkte. Damit bleibt das Rekordhoch bei knapp 13.600 Zählern in Reichweite. Analyst Christian Schmidt von der Landesbank Helaba zeigte sich allerdings skeptisch, die Aufwärtsdynamik des Dax habe jüngst nachgelassen. „Während neue, positive Impulse fehlen, um dem Markt neuen Schwung zu verleihen, könnte auf der anderen Seite die Risikoaversion jederzeit wieder zunehmen“.

An den US-Börsen hatten der marktbreite S&P 500 und der technologielastige Nasdaq 100 am Vortag neue Höchststände erreicht. Auch an den fernöstlichen Börsen setzte sich am Dienstag eine freundliche Tendenz durch.

Einen Blick wert sein dürften am Mittag und frühen Nachmittag die Quartalsberichte der drei Großbanken JPMorgan Chase Börsen-Chart zeigen , Wells Fargo Börsen-Chart zeigen und Citigroup Börsen-Chart zeigen .

Unter den Einzeltiteln im Dax gaben Beiersdorf Börsen-Chart zeigen vorbörslich auf Tradegate um 1,3 Prozent nach. Die französische Bank Societe Generale stufte die Papiere des Nivea-Konzerns auf „Verkaufen“ ab.

Aktien von Evonik Börsen-Chart zeigen gaben vorbörslich um 2,5 Prozent auf 25,90 Euro nach. Am Vorabend hatte der Großaktionär RAG Stiftung ein Aktienpaket von 5,4 Prozent zu 25,30 Euro je Aktie bei Investoren platziert. Damit lag der vorbörsliche Evonik-Kurs jedoch über dem Platzierungspreis.


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Euro kaum verändert, Yuan legt zu, Gold fällt

Der Eurokurs hat sich am Dienstag im frühen Handel zunächst kaum verändert. Am Morgen kostete die gemeinsame Währung der 19 Euroländer 1,1140 US-Dollar und damit in etwa so viel wie am Vorabend. Die Europäische Zentralbank (EZB) hatte den Referenzkurs am Montagnachmittag auf 1,1126 Dollar festgesetzt. Kursgewinne verzeichnete dagegen der Yuan. Die Währung Chinas profitierte von der Entscheidung der US-Regierung, die Volksrepublik nicht mehr als Währungsmanipulator zu brandmarken. Für Auftrieb sorgten auch solide Außenhandelsdaten aus China für den Monat Dezember. Gegenüber dem US-Dollar stieg der Yuan auf den höchsten Stand seit Juli vergangenen Jahres.

Der wachsende Konjunkturoptimismus angesichts der Entspannung im Zollstreit zwischen den USA und China macht Gold immer unattraktiver. Das Edelmetall verbilligt sich um weitere 0,8 Prozent und kostet 1535,63 Dollar je Feinunze.

Ölpreise stabil

Die Ölpreise haben sich am Dienstag im frühen Handel kaum von der Stelle bewegt. Händler sprachen von fehlenden Impulsen. Ein Barrel (159 Liter) der Nordseesorte Brent kostete am Morgen 64,30 US-Dollar. Das waren zehn Cent mehr als am Montag. Der Preis für amerikanisches Rohöl der Sorte WTI stieg ebenfalls leicht um drei Cent auf 58,11 Dollar.

In den vergangenen Tagen sind die Rohölpreise spürbar gefallen. Am Montag wurden einmonatige Tiefstände erreicht. Ein wichtiger Grund ist die tendenzielle Entspannung im Verhältnis der USA zu Iran. Wegen der geringeren Kriegsgefahr sind die Risikoaufschläge am Erdölmarkt deutlich gesunken.

Hinzu kommt eine Annäherung zwischen den USA und China. Dies unterstreicht die Entscheidung der US-Regierung, China nicht mehr als Währungsmanipulator zu brandmarken. Am Mittwoch wollen die beiden Länder eine Vereinbarung zur Entschärfung ihres Handelsstreits unterzeichnen.

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