Börse: T-Aktie und Metro gefragt

0/50 Bewertungen

picture alliance / dpa


Dax: Schwankungen an der Börse

Der Dax dürfte angesichts guter Handelsvorgaben aus Übersee fest in den Tag starten. Im Fokus stehen Aktien von Metro, Daimler und Deutsche Telekom.

Der Dax Börsen-Chart zeigen dürfte am Dienstag Kurs auf sein erst im Januar erreichtes Rekordhoch von 13.640 Punkten nehmen. Händler berechneten den Leitindex zum Handelsstart 0,8 Prozent höher bei 13.602 Punkten hin. Am Vortag war der Dax mit leichten Verlusten aus dem Handel gegagnen. Auch der Eurozonen-Leitindex EuroStoxx 50 Börsen-Chart zeigen wird gemessen an seinem Future klar im Plus erwartet.

Die Furcht vor den Folgen der Coronavirus-Epidemie in China scheint verflogen, Investoren geben sich in diesem Punkt weltweit zunehmend sorglos. Die Angst vor einer Wachstumsdelle in China und deren Auswirkungen auf die Weltwirtschaft hatte den Dax bis Ende Januar noch unter die Marke von 13 000 Zählern gedrückt, nun winken womöglich neue Rekorde.

US-Börsen und Börsen in Asien mit Gewinnen

Zuvor waren schon an den US-Börsen neue Rekorde beim marktbreiten S&P 500 und an der Nasdaq verzeichnet worden. Auch in China und Hong Kong ging es in den vergangenen Stunden deutlich bergauf.

Zwar seien die Auswirkungen des sich ausbreitenden Coronavirus nicht absehbar, doch setzten die internationalen Investoren nun vor allem auf eine gut laufende Berichtssaison der Unternehmen, schrieb Analyst Martin Utschneider von der Privatbank Donner & Reuschel in seinem Morgenkommentar. Hinzu komme die finanzielle Unterstützung für die Wirtschaft Chinas durch die Zentralbank des Landes.

Aktien von Metro und Deutscher Telekom ziehen an

Auf der Unternehmensseite standen am Morgen vor allem Metro Börsen-Chart zeigen und die Deutsche Telekom Börsen-Chart zeigen nachrichtlich wegen der Zukunft von Tochterunternehmen im Fokus. Metro verkauft seine Supermarkttochter Real für eine Milliarde Euro und bei der Telekom dürfte die Fusion von T-Mobile US mit dem kleineren Rivalen Sprint laut Medienberichten im wichtigen US-Kartellrechtsprozess bestehen.

Beide Aktien reagieren vorbörslich positiv auf die Meldungen: Metro rückten auf der Handelsplattform Tradegate verglichen mit ihrem Xetra-Schluss um 3,3 Prozent vor, während die T-Aktien dort 2,9 Prozent gewannen. Ein tatsächlicher Fortschritt der Telekom in den USA wäre ungleich größer: der Deal ist hier über 26 Milliarden Dollar schwer.

Daimler
Börsen-Chart zeigen
konnte seine Anleger nach dem leichten Kursanstieg am Vortag nicht mit seinen Quartalszahlen locken. Der Jahresgewinn des Autobauers war durch einen erneuten Verlust im Schlussquartal noch weiter abgesackt. Die Dividende wird daher jetzt noch drastischer gekürzt als erwartet – eine schlechte Nachricht für Investoren, die Aktien fielen vorbörslich um ein halbes Prozent.

Auf der Agenda standen ansonsten am Dienstag noch Zahlen von Nebenwerten wie Heidelberger Druck , Grenke und Delivery Hero . Aus diesem Kreis waren vor allem Hochtief und Heidelberger Druck mit einem Anstieg um mehr als 1 Prozent vorbörslich positiv auffällig.


Dax Realtime: Hier sehen Sie Dax und Dow in Echtzeit


Euro kaum verändert knapp über Viermonatstief

Der Euro hat die jüngsten Kursverluste am Dienstag vorerst nicht fortgesetzt. Am Morgen wurde die Gemeinschaftswährung bei 1,0911 US-Dollar gehandelt und damit knapp über dem Viermonatstief, das am Vorabend bei 1,0908 Dollar erreicht wurden war. Die Europäische Zentralbank (EZB) hatte den Referenzkurs zuletzt am Montagnachmittag auf 1,0951 Dollar festgesetzt.

Marktbeobachter erklärten die Kursschwäche des Euro mit zuletzt enttäuschenden Konjunkturdaten aus dem gemeinsamen Währungsraum. So waren unter anderem Daten zur Industrieproduktion in den größten Euro-Volkswirtschaften Deutschland, Frankreich und Italien durchweg enttäuschend ausgefallen. Außerdem belastet nach wie vor die Sorge vor den Folgen der Coronavirus-Krise die Stimmung an den Finanzmärkten. Das neuartige Coronavirus hat in China schon mehr als 1000 Menschen das Leben gekostet.

Ölpreise steigen etwas nach Talfahrt

Die Ölpreise sind am Dienstag nach der jüngsten Talfahrt gestiegen. Ein Barrel (159 Liter) der Nordseesorte Brent kostete am Morgen 54,11 US-Dollar. Das waren 84 Cent mehr als am Vortag. Der Preis für amerikanisches Rohöl der Sorte WTI stieg ebenfalls geringfügig um 67 Cent auf 50,24 Dollar. Die Coronavirus-Krise bleibt nach wie vor ein bestimmendes Thema an den Finanzmärkten. Die jüngste Entwicklung konnte die Ölpreise aber zuletzt nicht weiter belasten.

mit Nachrichtenagenturen

Kommentar hinterlassen

E-Mail Adresse wird nicht veröffentlicht.


*