Börse: Dax kommt mit Plus aus der Weihnachtspause

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Die Anleger am deutschen Aktienmarkt sind nach der Weihnachtspause mit Kauflaune zurückgekehrt. Der deutsche Leitindex Dax
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legte am Freitagnachmittag um 0,5 Prozent auf 13.350 Punkte zu. Gestützt wurden die hiesigen Börsen von der Wall Street, wo Dow Jones Börsen-Chart zeigen & Co. am Vortag abermals neue Bestmarken erreicht hatten.

Der MDax Börsen-Chart zeigen der mittelgroßen Werte erreichte kurz nach dem Börsenstart ebenfalls einen neuen Rekord, prallte dann aber wieder zurück. Zuletzt notierte der Index mit 28.508 Punkten auf dem Niveau von Montag. In Europa notierte der EuroStoxx 50
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zuletzt um 0,3 Prozent fester bei 3790 Zählern, nachdem er zuvor auf den höchsten Stand seit April 2015 geklettert war.

Insgesamt verlief der Handel vor dem Wochenende ruhig, da viele Investoren die Bücher bereits geschlossen und sich in den Urlaub verabschiedet haben. Zuletzt hatte vor allem die Teileinigung im US-chinesischen Handelsstreit die Börsen weltweit angeschoben. Der Dax hatte in der vergangenen Woche mit 13.425 Punkten den höchsten Stand seit Anfang 2018 erreicht, seit Jahresbeginn hat der deutsche Leitindex aktuell rund ein Viertel hinzugewonnen. Eine neue Bestmarke blieb dem Börsenbarometer jedoch bislang verwehrt. Das Rekordhoch des Dax beläuft sich auf 13.596 Punkte.

Die 30 Dax-Mitglieder präsentierten sich am Morgen überwiegend mit moderaten Gewinnen. Einzig Aktien des Dialysespezialisten Fresenius Medical Care Börsen-Chart zeigen stachen mit 2,6 Prozent Plus deutlich heraus. Dabei könnten Anleger den Kursrückgang seit November nun für Käufe ausgenutzt haben. Ohnehin gilt die Zeit zwischen den Feiertagen am Jahresende als gute Gelegenheit, die eine oder andere Position noch glattzubügeln.

Die Absage an den eigenen Verkauf schickte die im MDax notierten Qiagen-Papiere Börsen-Chart zeigen auf Sinkflug. Die Aktien des Biotechnologie- und Gendiagnostikunternehmens brachen um rund ein Fünftel ein. Laut Qiagen waren die Vorstöße der Kaufinteressenten nicht überzeugend. Die Führung beschloss daher, dass der Konzern weiterhin eigenständig bleiben soll. DZ-Analyst Sven Kürten sieht indes das letzte Wort in der Sache noch nicht gesprochen und hält eine feindliche Übernahme für denkbar.


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Der Goldpreis
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stieg auf den höchsten Stand seit fast zwei Monaten. Am frühen Morgen wurde das Edelmetall an der Börse in London zeitweise für 1514,09 Dollar je Feinunze (31,1 Gramm) gehandelt. Das ist der höchste Preis seit Anfang November. Nach Einschätzung von Experten hat die jüngste Dollar-Schwäche dem Goldpreis zuletzt Auftrieb verliehen.

Im Verlauf der Woche hat sich Gold deutlich verteuert und der Preis für das Edelmetall steuert auf den stärksten Gewinn auf Wochensicht seit August hin. Im gleichen Zeitraum hat sich der US-Dollar im Handel mit dem Euro um etwa ein halbes Prozent abgeschwächt. Am Freitag stieg der Euro Börsen-Chart zeigen auf 1,1153 Dollar.

Gold wird auf dem Weltmarkt in Dollar gehandelt. Daher macht eine schwächere US-Währung das Edelmetall in Ländern außerhalb des Dollarraums günstiger und steigert so die Nachfrage.

Generell wird der Goldpreis aber vor allem durch die extrem niedrigen Zinsen führender Notenbanken gestützt. Außerdem kaufen derzeit Notenbanken von Schwellenländern wie Russland oder der Türkei verstärkt Gold, um ihre Reserven unabhängiger von der US-Währung zu machen.

Der Ölpreis stieg auf den höchsten Stand seit mehr als drei Monaten. Ein Fass (159 Liter) Nordseeöl der Sorte Brent Börsen-Chart zeigen kostete mit 68,10 Dollar 0,3 Prozent mehr und so viel wie seit September nicht mehr. Leichtes US-Öl verteuerte sich um 0,3 Prozent auf 61,87 Dollar.

ak/dpa/reuters

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