Börse: Dax stabil nach starkem Wochenstart

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Nach dem guten Wochenauftakt dürfte der Dax am Dienstag zunächst kaum vom Fleck kommen. Händler berechneten den Index zum Handelsstart wenige Punkte tiefer auf 13.400 Punkte. Mit 13.425 Punkten hatte der Dax tags zuvor im Handelsverlauf einen Höchststand seit Januar 2018 erreicht. Bei den Einzelwerten stehen zunächst die Aktien von Ceconomy im Fokus.

Am Dienstag wird der Dax
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Berechnungen von Banken und Brokerhäusern zufolge kaum verändert starten. Am Montag war er 0,9 Prozent fester bei 13.407,66 Punkten aus dem Handel gegangen und lag damit weniger als 200 Zähler von seinem Rekordhoch entfernt. Börsianer erwarten nach der Einigung im Handelsstreit zwischen den USA und China eine Fortsetzung der Weihnachtsrally. Die USA rechnen mit einem Exportschub durch die Vereinbarung. Aufschluss über die Stärke der US-Wirtschaft erhoffen sich Anleger aus den Daten zur US-Industrieproduktion, die am Nachmittag vorgelegt werden.

Bei den Einzelwerten im Fokus steht Ceconomy
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: Die kriselnde Elektronikhandelsholding streicht erneut die Dividende. Aus den USA stehen die Ergebnisse des Logistikunternehmens Fedex und des Softwarerriesen Oracle Börsen-Chart zeigen an.

Vorbörslich stark präsentierten sich die Aktien von Bayer Börsen-Chart zeigen nach einer Kaufempfehlung durch die Berenberg-Bank. Analyst Sebastian Bray rechnet mit einer baldigen Einigung im Glyphosat-Streit. Der Konzern hatte erst am Vortag mitgeteilt, dass er in einem weiteren Verfahren um den Unkrautvernichter Berufung eingelegt hat. Auch Rheinmetall waren nach einer positiven Analystenstudie durch Goldman Sachs gefragt.

Auf Unternehmensseite geraten Aktien von Airbus Börsen-Chart zeigen in den Fokus, nachdem der Konkurrent Boeing einen vorübergehenden Produktionsstopp für seinen Unglücksflieger 737-Max verkündet hat.

Am Vortag hatte die US-Börsen fester geschlossen. Der Dow Jones
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schloss 0,4 Prozent höher auf 28.235 Punkten. Der technologielastige Nasdaq Börsen-Chart zeigen rückte 0,9 Prozent auf 8814 Zähler vor. Der breit gefasste S&P 500 legte 0,7 Prozent auf 3191 Stellen zu.


Dax Realtime: Hier sehen Sie Dax und Dow Jones in Echtzeit auf einen Blick


Die USA und China hatten sich nach monatelangem Gezerre auf ein erstes Teilabkommen geeinigt. Die Amerikaner sagten zu, einige Zölle zu reduzieren, im Gegenzug kaufen die Chinesen mehr Waren unter anderem aus der US-Landwirtschaft. „Dieses Abkommen könnte der Beginn einer Reihe von schrittweisen Zollsenkungen sein, was die Kurse am Aktienmarkt weiter steigen lassen könnte, zusammen mit einem steigenden Vertrauen in die Wirtschaft und höheren Investitionen“, sagte Mark Haefele, Chefinvestor bei der Vermögensverwaltung UBS Global Wealth Management.

Für gute Stimmung sorgten ferner Wirtschaftsdaten aus China. So legte dort die Industrieproduktion im November stärker zu als erwartet. Auch der klare Wahlsieg des britischen Premierministers Boris Johnson vergangene Woche sorgte für mehr Klarheit – und die lieben Aktienanleger.

Nach Ansicht von Experten haben Investoren unter diesen Voraussetzungen – Klarheit zu Handelsstreit und Brexit – gute Chancen auf eine Jahresendrally. „Damit befindet sich der Markt jetzt in einer komfortablen Angriffsposition für neue Rekorde“, sagte Kapitalmarktexperte Jochen Stanzl vom Brokerhaus CMC Markets. „Es ist nur noch die Frage, ob es noch in diesem Jahr klappt oder wir einen starken Start ins Börsenjahr 2020 bekommen – oder beides!“

Euro und Ölpreise kaum verändert

Der Euro hat sich am Dienstag im frühen Handel kaum von der Stelle bewegt. Am Morgen kostete die europäische Gemeinschaftswährung 1,1145 US-Dollar und damit in etwa so viel wie am Montagabend. Die Europäische Zentralbank (EZB) hatte den Referenzkurs am Montagnachmittag auf 1,1146 Dollar festgesetzt.

Am Dienstag stehen nur wenige Konjunkturdaten an, die für größere Bewegung am Devisenmarkt sorgen könnten. In den USA werden unter anderem Produktionszahlen aus der Industrie veröffentlicht. Im Euroraum könnten Daten vom Außenhandel das Interesse wecken. Zudem äußern sich einige hochrangige Notenbanker.

Auch die Ölpreise zeigten sich am Dienstagmorgen zunächst kaum verändert. Händler sprachen von fehlenden Impulsen. Ein Barrel (159 Liter) der Nordseesorte Brent kostete am Morgen 65,35 US-Dollar und damit in etwa so viel wie am Montag. Der Preis für ein Barrel der amerikanischen Sorte West Texas Intermediate (WTI) lag ebenfalls kaum verändert bei 60,19 Dollar.

Profitiert haben die Ölpreise in den vergangenen Tagen von der Einigung zwischen den USA und China auf ein erstes Abkommen zur Beilegung ihres Handelsstreits. Obwohl die Skepsis groß ist, dass sich die beiden größten Volkswirtschaften der Welt umfänglich einigen können, hat die Teileinigung die Zuversicht am Rohölmarkt erhöht. Angetrieben wurden die Preise zuletzt auch von einer zusätzlichen Förderkürzung durch das Ölkartell Opec.

mit Nachrichtenagenturen

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