Börse: Wirecard-Aktie fällt, Eon, Daimler und BMW gefragt

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Der Dax steigt wieder über 13.100 Punkte. Anleger hoffen auf eine Verschiebung der US-Strafzölle. Am Abend wird Fed-Chef Powell einen Ausblick auf die US-Konjunktur geben, eine Zinssenkung gilt als ausgeschlossen. Vor der Wahl in Großbritannien am Donnerstag halten sich Anleger zurück.

Der Dax
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ist am Mittwoch nach den deutlichen Kursschwankungen am Vortag mit Gewinnen in den Handel gestartet und notierte gegen Mittag mit 0,34 Prozent auf 13.110 Punkte im Plus. Der MDax
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der mittelgroßen Werte notierte zuletzt prozentual unverändert bei 27.264 Punkten. Anleger setzen offenbar darauf, dass die für Sonntag geplanten US-Strafzölle auf chinesische Importe erneut verschoben werden.

Die Aktien von Eon Börsen-Chart zeigen lagen mit Zugewinnen von mehr als 1,6 Prozent vorn im Dax. sie profitierten dabei von einer optimistischen Studie. Analystin Deepa Venkateswaran von Bernstein stellte in ihrer Studie in Aussicht, dass das Jahr 2020 nach der Neuaufteilung der deutschen Aktivitäten mit RWE Börsen-Chart zeigen wohl zum Schlüsseljahr für eine Neubewertung der Eon-Aktie werde. Im Netzgeschäft, das künftig drei Viertel des operativen Gewinns ausmache, stehe der Energiekonzern vor nachhaltigem Wachstum. Mehr Klarheit sei bald im Großbritannien-Geschäft zu erwarten und bei den Synergien aus dem RWE-Deal sehe sie Luft nach oben.

Zu den Gewinnern im Dax zählten ebenso die Aktien von Daimler Börsen-Chart zeigen, BMW Börsen-Chart zeigen und Volkswagen Börsen-Chart zeigen mit Zuwächsen zwischen 1,45 und 1 Prozent. Im Stoxx-600-Branchentableau schnitt der Autosektor bislang am besten ab mit plus 0,8 Prozent.

Die Aktie von Wirecard Börsen-Chart zeigen dagegen notierte nach ihrem von Short-Sellern ausgelösten Kursrutsch vom Vortag am Mittwoch erneut schwächer. Mit einem Verlust von mehr als 3,5 Prozent notierte sie gegen Mittag nur knapp über der Marke von 105 Euro und war damit schwächster Wert im Dax. Das Papier des Zahlungsdienstleisters aus Aschheim notiert damit wieder so tief wie seit April nicht mehr.

Wirecard – der Kontrollverlust: Warum die Aktie so anfällig für Short-Attacken ist

In den USA steht an diesem Abend der Zinsentscheid der US-Notenbank auf der Agenda. Es dürfte der Fed nicht gerade leicht fallen, eine verlässliche Einschätzung für den US-Wirtschaftsausblick zu geben, sagte Commerzbank-Devisenexpertin Thu Lan Nguyen. Mit einer weiteren Zinssenkung wird am Markt nicht gerechnet.

Fed hält die Füße still, Strafzölle dürften verschoben werden

Im Handelsstreit sieht es danach aus, dass die für Sonntag vorgesehene Einführung weiterer US-Zölle auf chinesische Importe in letzter Sekunde erneut verschoben werde. Ein entsprechender Bericht des Wall Street Journal hatte bereits am Montag die Indizes im späten Handel gestützt.

Unter den Einzelwerten am deutschen Aktienmarkt stehen am Mittwoch Aurubis Börsen-Chart zeigen nach Jahreszahlen im Blick. Im frühen Handel rückten sie auf der Handelsplattform Tradegate zum Xetra-Schluss um 1,8 Prozent vor. Der Kupferkonzern gab laut Händlern vor dem Hintergrund zuvor schon bekannter Aussagen einen ordentlichen Jahresbericht ab.


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Hornbach Börsen-Chart zeigen gewannen im frühen Handel mehr als 5 Prozent dazu. Der Baumarktkonzern erhöhte nach einem guten dritten Geschäftsquartal die Gewinnprognose. Die Papiere von Borussia Dortmund Börsen-Chart zeigenprofitierten mit einem Plus von 5 Prozent vom Einzug des Fußballvereins in das Achtelfinale der Champions League.

Aktien-Umstufungen, die bewegen könnten, betreffen Airbus Group
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, Bechtle Börsen-Chart zeigenund Hellofresh . Jefferies senkte für die Anteile des Flugzeugbauers den Daumen und votiert nun mit „Hold“. Die HSBC stufte die Papiere des IT-Dienstleisters Bechtle ebenfalls auf „Hold“ ab. Bei Hellofresh änderte JPMorgan die Anlagempfehlung von „Overweight“ auf „Neutral“.

Euro vor Zinsentscheid etwas schwächer

Der Euro hat am Mittwoch vor dem Zinsentscheid der amerikanischen Notenbank leicht nachgegeben. Am Morgen kostete die europäische Gemeinschaftswährung 1,1090 US-Dollar und damit etwas weniger als am späten Vorabend. Die Europäische Zentralbank (EZB) hatte den Referenzkurs am Dienstagnachmittag auf 1,1077 Dollar festgesetzt.

Zur Wochenmitte blicken Analysten und Anleger nach Washington. Dort trifft die US-Notenbank Fed am Abend ihre Zinsentscheidung. Nach drei Zinssenkungen in diesem Jahr wird nicht mit einer weiteren Reduzierung gerechnet. Viele Beobachter stellen sich aber die Frage, unter welchen Umständen die Fed ihre abwartende Haltung ablegen könnte. Notenbankchef Jerome Powell hat nach dem Zinsentscheid Gelegenheit, auf derartige Fragen einzugehen.

Ölpreise geben nach

Die Ölpreise haben am Mittwoch im frühen Handel etwas nachgegeben. Händler nannten Lagerdaten aus den USA als Grund. Ein Barrel (159 Liter) der Nordseesorte Brent kostete am Morgen 63,93 US-Dollar. Das waren 41 Cent weniger als am Dienstag. Der Preis für ein Barrel der amerikanischen Sorte West Texas Intermediate (WTI) fiel um 32 Cent auf 58,92 Dollar.

Leichten Preisdruck übten amerikanische Vorratsdaten aus. Das American Petroleum Institute (API) hatte am Dienstagabend einen Zuwachs der landesweiten Rohölbestände gemeldet. Am Mittwoch wollte das US-Energieministerium seine wöchentlichen Zahlen veröffentlichen. Die Erdölförderung der USA bewegt sich seit längerem auf Rekordniveau.

Für etwas Erleichterung haben am Ölmarkt Meldungen gesorgt, die auf eine Annäherung der USA und China im Handelsstreit hindeuten. Verschiedene Medien hatten am Dienstag berichtet, dass die USA ihre für Mitte Dezember angedrohten Strafzölle wohl nicht in Kraft setzen werden. Eine offizielle Bestätigung steht aber aus, was die Unsicherheit am Markt hoch hält.

Asiens Börsen etwas fester

Im Vorfeld der Zinsentscheidung der US-Notenbank Fed haben sich Anleger an den asiatischen Börsen am Mittwoch zurückgehalten. In Tokio verlor der 225 Werte umfassende Nikkei-Index 0,1 Prozent auf 23.391 Punkte. Der breiter gefasste Topix-Index sank um 0,3 Prozent. Da eine Zinsänderung der Fed als ausgeschlossen gilt, richtet sich die Aufmerksamkeit der Anleger auf die Pressekonferenz von US-Notenbank-Chef Jerome Powell am Abend (20.30 Uhr MEZ).

Der schwelende Handelsstreit zwischen den USA und China verunsichert die Investoren zudem nach wie vor. Es bleibt unklar, ob eine neue Runde an US-Zöllen auf chinesische Produkte wie Smartphones am 15. Dezember in Kraft treten oder nicht.

Ein Zeitungsbericht über einen möglichen Aufschub für die Dezember-Zölle lieferte den chinesischen Börsen Unterstützung. Die Börse in Shanghai notierte 0,2 Prozent höher.

mit dpa und reuters

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