Börse: US-Börsen zum Jahresende auf Rekordhoch – folgt der Dax?

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Die US-Börsen bleiben auch in den letzten Handelstagen des Jahres auf Rekordjagd. Der Dax notiert dagegen noch rund 2 Prozent unter seinem Rekordniveau. Die Chancen auf einen Rekord noch in diesem Jahr sind gering.

Die US-Börsen bleiben auf Rekordjagd, doch der deutsche Leitindex Dax Börsen-Chart zeigen dürfte in den verbleibenden Handelstagen (Montag, Freitag und Montag) sein Rekordniveau von knapp 13.600 Zählern nicht mehr erreichen: Bei dünnen Umsätzen rechnen Händler mit einem ruhigen Handel. Am Freitag war der Dax
Börsen-Chart zeigen
um 0,8 Prozent gestiegen und hatte bei 13.319 Punkten geschlossen. Selbst wenn der deutsche Leitindex am Montag die Marke von 13.400 Zählern wieder erreichen sollte, ist der Weg bis zur neuen Rekordmarke doch noch recht weit.

Die Aussicht auf eine baldige Unterzeichnung des Handelsabkommens zwischen den USA und China hat die Anleger an der Wall Street unterdessen bei Laune gehalten. Die Leitindizes Dow Jones, Nasdaq und S&P 500 erzielten am Freitag neue Bestmarken. Hoffnung schöpften Börsianer aus Äußerungen des US-Finanzministers Steven Mnuchin, denen zufolge der Handelsdeal Anfang Januar unterzeichnet wird.

Der Dow Jones Börsen-Chart zeigen der Standardwerte schloss 0,3 Prozent höher auf 28.455 Punkten, so hoch wie nie zuvor. Der technologielastige Nasdaq Stock Market Börsen-Chart zeigen rückte 0,4 Prozent auf 8925 Punkte vor. Der breit gefasste S&P 500 legte 0,5 Prozent auf 3221 Punkte zu.

Gegen den Trend rutschten an der Wall Street die Aktien von US Steel um fast elf Prozent ab. Der Stahlkocher rechnet für das vierte Quartal mit einem Verlust von 1,15 Dollar je Aktie, fast doppelt so viel wie erwartet. Vor diesem Hintergrund kürzte das Unternehmen die Quartalsdividende auf 0,01 von 0,05 Dollar je Aktie.

Blackberry mit Comeback

Ein überraschend großes Umsatzplus verhalf den in den USA notierten Papieren von BlackBerry dagegen zu einem Kursplus von mehr als zwölf Prozent. Das ist der größte Kurssprung seit einem dreiviertel Jahr. Der ehemalige Smartphone-Anbieter und heutige Spezialist für Sicherheitssoftware steigerte seinen Umsatz um 23 Prozent auf 280 Millionen Dollar.


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Euro knapp über 1,11 US-Dollar

Der Euro hat sich am Freitag trotz leichter Kursverluste über der Marke von 1,11 US-Dollar halten können. Am Morgen kostete die europäische Gemeinschaftswährung 1,1115 Dollar und damit etwas weniger als am späten Vorabend. Die Europäische Zentralbank (EZB) hatte den Referenzkurs am Donnerstagnachmittag auf 1,1117 Dollar festgesetzt.

Vor dem Wochenende stehen nur wenige Konjunkturdaten auf dem Plan, die am Devisenmarkt für Bewegung sorgen könnten. Von Interesse sind Wachstumsdaten aus den USA zur Wirtschaftsentwicklung im dritten Quartal. Allerdings handelt es sich um eine dritte Schätzung, die normalerweise nur leicht korrigiert wird. In der Eurozone stehen einige nationale Wirtschaftszahlen mit zumeist wenig Marktrelevanz an.

Ölpreise halten sich bei Dreimonatshoch

Die Ölpreise haben am Freitag in der Nähe ihrer dreimonatigen Höchststände notiert. Ein Barrel (159 Liter) der Nordseesorte Brent kostete am Morgen 66,65 US-Dollar. Das waren elf Cent mehr als am Vortag. Der Preis für ein Barrel der amerikanischen Sorte West Texas Intermediate (WTI) fiel dagegen leicht auf 61,16 Dollar.

mit dpa und reuters

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