Coronatests: Testlabors in Containern sind bei Konzernen gefragt

0/50 Bewertungen

Die Idee, Coronatestlabors in Container zu packen, hatte der Berliner Rechtsanwalt Rouven Soudry erst im Frühjahr. Mit seinem Start-up Mobiolab will Soudry Unternehmen helfen, schnell vor Ort zu klären, ob Mitarbeiter oder Kunden infiziert sind: „Wenn mehr Klarheit besteht, wer tatsächlich ansteckend ist, können viele Unternehmen ihren Betrieb weiterlaufen lassen.“ Ein Vertrag mit einem süddeutschen Lebensmittelhersteller sowie dem Veranstalter eines jährlichen Sportgroßevents steht nun kurz vor dem Abschluss.

Überall in Deutschland werden Container aufgebaut und Testzentren errichtet: Der norddeutsche Containerspezialist Sani baut provisorische Abstrichstationen am Hamburger Hauptbahnhof, der rheinische Konkurrent Jola in Köln. Das Biotechunternehmen Centogene testet Flugpassagiere in Frankfurt und Hamburg. Am Münchner Flughafen hat der Dienstleister Ecolog den Job übernommen, der ansonsten etwa Truppen in Krisengebieten versorgt.

Kommentar hinterlassen

E-Mail Adresse wird nicht veröffentlicht.


*