Coronakrise: Neuer Vorstandsposten bei K+S fällt Sparprogramm zum Opfer

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Coronakrise Neuer Vorstandsposten bei K+S fällt Sparprogramm zum Opfer

Der Dünger- und Salzkonzern K+S muss sparen. Der geplante Ausbau des Vorstandes werden darum vorerst nicht umgesetzt, teilt das Unternehmen mit.

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Das Sparprogramm und der Umbau des kriselnden Dünger- und Salzkonzerns K+S treffen nun auch die Personalpläne für den Vorstand. Auf Bitten des Unternehmens werde Fabiola Fernandez Grund nicht wie geplant zu Beginn des nächsten Jahres ihren Posten in der Konzernführung antreten, teilte das Unternehmen am Mittwoch in Kassel mit.

Der Aufsichtsrat sehe von der ursprünglich geplanten Erweiterung des Gremiums bis auf Weiteres ab, hieß es weiter. Damit bleibe es beim dreiköpfigen Vorstandsteam unter Führung von Konzernchef Burkhard Lohr.

Fernandez Grund war ursprünglich bereits im Dezember 2019 als weiteres Mitglied in den Vorstand der K+S Aktiengesellschaft berufen worden, wo die Managerin als Arbeitsdirektorin die Verantwortung für die Bereiche IT und die Einheit Operations and Technical Excellence Center übernehmen sollte.

Die Entscheidung gegen eine Erweiterung des Vorstands folgt auf den geplanten Umbau des Unternehmens. Der Konzern hatte jüngst ein Sparprogramm aufgelegt, das vor allem die Verwaltung trifft. Hier sollen von 2021 an jährlich 60 Millionen Euro weniger ausgegeben werden als noch 2019.

Die Verkleinerung der Verwaltung des finanziell klammen Konzerns hängt auch mit dem geplanten Verkauf des amerikanischen Salzgeschäfts zusammen. Eine entsprechende Vereinbarung für die Sparte, in der das nord- und südamerikanische Salzgeschäft gebündelt ist, peilt Chef Lohr bis zum Jahresende an.

Mehr: K+S will Kosten in der Verwaltung senken – mehr als 300 Jobs bedroht

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