Coronakrise: Frankreich plant Hilfspaket in Höhe von 100 Milliarden Euro

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Coronakrise Frankreich plant Hilfspaket in Höhe von 100 Milliarden Euro

Die Krise setzt die Wirtschaft des Landes enorm unter Druck. Durch das Programm sollen im kommenden Jahr bis zu 160.000 neue Jobs entstehen.

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Frankreich will mit einem milliardenschweren Wirtschaftsaufbauplan die Beschäftigung im Land infolge der Coronakrise absichern. Das Ziel des Konjunkturprogramms sei die Schaffung von 160.000 Arbeitsplätzen im Jahr 2021, sagte Premierminister Jean Castex am Donnerstag dem Radiosender RTL.

Die Wiederbelebung der Wirtschaft und die Bekämpfung der Arbeitslosigkeit seien das vorrangige Ziel des Aufbauplans, sagte Castex. Der Plan sei ein Geschenk an ganz Frankreich und nicht nur an französische Unternehmen.

Die französische Regierung will das rund 100 Milliarden Euro umfassenden Finanzpaket im Laufe des Donnerstags genauer vorstellen. Am Vormittag wurde der Aufbauplan auch im Ministerrat unter dem Vorsitz von Staatschef Emmanuel Macron besprochen. An das Konjunkturpaket gibt es hohe Erwartungen: „France relance“, wie es auf Französisch heißt, soll das Wirtschaftswachstum Frankreichs bis Ende 2022 wieder auf das Niveau von vor der Corona-Krise bringen.

Frankreich wurde von der Pandemie schwer getroffen. Bisher wurden mehr als 30.500 Tote verzeichnet. Auch die Wirtschaft des Landes wurde massiv in Mitleidenschaft gezogen. Im zweiten Quartal schrumpfte die Wirtschaftsleistung um 13,8 Prozent, wie das Statistikamt Insee Ende Juli nach einer ersten Schätzung des Bruttoinlandsprodukts (BIP) für die Monate April bis Juni mitteilte.

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