Betrug mit Batterien: Das E-Auto-Märchen aus Malta

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Als die beiden jungen Frauen die weiße Plastikplane anheben, kommt ein futuristisch anmutender, lilafarbener Kleinwagen zum Vorschein. Das Event erinnert an eine Gartenparty, draußen ist es bereits dunkel, drinnen Menschen in einem weißen Zelt, es wird gelacht, im Hintergrund läuft elektronische Musik. Das Symbol der Automarke ist unbekannt, das Design minimalistisch. Ein Elektroauto, betrieben allein mit der Kraft von Batterien.

Mit ihrem Video suggerieren Thomas Krämer und Dirk Köster, Geschäftsführer der Duisburger E-Stream Energy, ganz Großartiges: Anleger sollen bei der umwälzenden Energierevolution als Investoren hautnah dabei sein und mit Batterieanleihen hohe Renditen einfahren. Laut Website der Anbieter sind ihre Batterien Alleskönner: hoch belastbar, blitzschnell geladen, nie zu heiß. Bald sollen die Batterien von E-Stream Energy E-Autos weltweit antreiben. Als das Auto im Video enthüllt ist, verkündet Thomas Krämer am Rednerpult auf Englisch: „Von unseren Kunden bekommen wir das Feedback, dass sie sichere Investments wollen, um ihr Geld anzulegen.“

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